•  
  •  
Frédéric Belser - Künstler


Meine Plastiken - Acryl-Objekte

Mit fast allen Objekten, die ich konzipiert habe, sollte man spielen können, sie spielerisch verändern. L'art ludique (ludere lat. spielen). Immer täglich die gleichen Formen angucken, ist doch langweilig!
Nicht alle Werke ermöglichen spielerische Varianten. Spielen ist eine Tätigkeit zur Entspannung, als Zeitvertreib allein aus Freude an einer kreativen Veränderung (z.B. meiner Acrylplastiken) und zum eigenen Vergnügen, die keinen äusseren Zweck hat.
Diese dreidimensionalen Veränderungsspiele können auch beitragen, die emotionalen und ästhetischen Fähigkeiten (auch von Kindern) auszubilden.

Die weissen Steine (Muschelkalk) der zwei Steinbrüche von Brouzet-les-Alés, im Departement Gard (Südfrankreich) sind mondialement connus(!) und dies, weil die Steine des grossen Sockels, der von Frankreich an die USA geschenkten Freiheitsstatue in New York, aus Brouzet  stammen.

Zusammen mit den Maschinen und dem Steinmetz aus dem Dorf, habe ich wochenlang an meinem Memorial gehämmert und gemeisselt.

image-placeholder.png
1989 betrat ich zufällig die Werkstatt von Hans Ruedi Börlin (Kunststofftechnik) in Wangen-Brüttisellen. Ich war von diesem „Acrylglas“-Material begeistert und zusammen kreierten wir die ersten Objekte.

Eines der ersten Acrylwerke war durch ein defektes Holzspielzeug (drei verschachtelte Tetraeder) inspiriert, das nächste durch eine damalige 12er-Eierschachtel aus Karton. Später fand ich durch den Besuch der Fabrik Acryline in Oberglatt und der Freundschaft mit dem technischen Universalgenie Peter Binz neue Wege und Ideen. Die Nachfolge von Vater Börlin übernahm 2014 der technisch begabte Sohn Dominic.

Glücklicherweise hat sich zu uns zwei der grossartige, konstruktiv-konkrete Acrylkünstler Heinrich Bobst assoziiert. Die leider zu früh verstorbene Galeristin und Kuratorin Arlette Quattropani hatte uns zum Acryl-Stammtisch "BeBiBo" zusammengebracht.

Immer häufiger arbeitete ich mit dem dipl. Fotografen, Feinmechaniker, Lasertechniker, Cheflaboranten und manuellem Genie (Beschichtungen meiner Werke) Peter Binz. Seine Bekanntschaft hat meine Ideen zu Plastik-Arbeiten befruchtet. Er hat wie gewünscht farbige Acrylstäbe verbogen und ganze Flächen mit verschiedenen Folien beschichtet z.B. "Plexiglasschale mit Acrylkugeln und Stangen" oder "Vier Serigraphien auf Acrylglas im Würfel".

Wir beschlossen, die gemeinsam erarbeiteten Werke beide zu signieren. „Belser-Binz“


Zur Abwechslung habe ich mich mit ausgefallenen Sachen amüsiert: